Was tun bei Mundpilz (Mundsoor)?

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Inhaltsübersicht Mundpilz, Symptome, Behandlung

Symptome bei Candida Befall (Mundpilz)
Warum entsteht ein Mundpilz?
Die Diagnose der Ansteckung mit Mundpilz Erregern
Candida Infektionen natürlich heilen
Vorbeugen gegen Mundpilz
Selbsthilfe bei Mundpilz

Vorbeugen gegen Mundpilz

Damit eine Candida Infektion erst gar nicht entsteht, können verschiedene Maßnahmen dabei helfen, vorzubeugen. Zwar werden sich wieder Candida-Pilze auf der Haut bzw. Schleimhaut ansiedeln, jedoch wird der Körper davon nicht beeinträchtigt, solange er gesund ist und ein stabiles Abwehrsystem besitzt. Ist das Immunsystem geschwächt, können sich die Pilze vermehrt ausbreiten. Wer unter Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Krebs oder Aids (HIV) leidet, über einen längeren Zeitraum Antibiotika oder Kortison einnehmen muss, sollte daran denken, Soor vorzubeugen. Ratsam ist es auch, auf die ersten Anzeichen einer Candidose zu achten. So können entsprechende Antipilzmittel (wie Nystatin-haltige Medikamente) rasch genutzt werden und der Soor breitet sich nicht erst so weit aus. Mundsoor ist beim ersten Blick in den Mund gut zu erkennen. Wischt man den weißlich, gelben Belag ab und zeigen sich blutende Stellen, kann man von einem Mundpilz ausgehen. Kommen dann noch Schluckbeschwerden und ein unangenehmes Gefühl im Mund dazu, ist es fast schon klar, dass es sich um Soor handelt. Bis zum Arzttermin können dann bereits rezeptfreie Arzneimittel gegen den Candida Pilz eingesetzt werden. Durchfälle oder Magen-Darm-Beschwerden können übrigens ein Zeichen für eine Darminfektion, ausgelöst durch Candida-Pilze, sein. Auch hier sollte frühestmöglich ein Termin mit dem Hausarzt vereinbart werden.

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Das können Sie selbst bei Mundpilz tun

Eine gesunde Lebensweise und ausreichende Hygiene tragen schon viel dazu bei, Mundpilz zu verhindern. Eine vitamin- und nährstoffreiche Ernährung nimmt dem Candida Pilz die Grundlage. Experten plädieren dafür, wenig Süßes zu konsumieren, um den Pilzen den Zucker als Nährstoff zu entziehen. Hierüber gibt es jedoch geteilte Meinungen. Allgemein gilt jedoch: Je stärker das Immunsystem, desto weniger Chancen hat der Mundpilz. Wer sich gesund und abwechslungsreich ernährt, regelmäßig Sport treibt, sein Immunsystem durch Saunabesuche stärkt und unnötigen Stress vermeidet, hat schon viel dafür getan, um nicht an Mundpilz zu erkranken.

Ist die Mykose im Mundraum bereits aufgetreten, helfen rezeptfreie und rezeptpflichtige Medikamente, den Pilz einzudämmen. Darreichungsformen sind Tinkturen, Mundwasser, Mundsprays, Lutschpastillen, Gele, Cremes oder Salben. Zudem sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Damit Babys so gut wie möglich vor einer Infektion im Mundraum geschützt werden, sollten alle Gegenstände, die Babys in den Mund nehmen, regelmäßig gereinigt und sterilisiert werden. Dazu gehören Schnuller, Beißringe, Flaschensauger etc.

Ein Pilz im Mund ist zunächst einmal nichts Besorgnis erregendes. Auch wenn es unangenehm klingt, ist der Hefepilz Candida auf den Schleimhäuten im Mundraum vieler Menschen zu finden. Solange er sich nicht übermäßig ausbreitet, hat er keinen Einfluss auf die Gesundheit. Unter bestimmten Bedingungen kann es jedoch zu einer starken Vermehrung der Pilze kommen. Dann spricht man von einer Candida-Infektion, Mundpilz, oder auch von Mundsoor oder oraler Candidose.

Die Betroffenen merken recht schnell, wenn sie unter Mundpilz leiden. Häufig haben sie ein pelziges Gefühl im Mund, der Geschmackssinn verändert sich, eventuell verspüren sie ein Brennen auf der Zunge oder allgemeine Schmerzen im Mund. Wird der Candida nicht gleich behandelt, kann auch das Schlucken beeinträchtigt sein. Äußerlich sichtbar ist der Soor durch einen weißen Belag im Mund- und Rachenraum. Versucht man den Belag, beispielsweise mit einem Holzspatel abzustreifen, kommen darunter rötliche entzündete Stellen zum Vorschein. Oftmals bluten diese kontaminierten Stellen auch.

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Symptome bei Candida Befall (Mundpilz)

Bei Hautinfektionen durch Candida-Pilze treten Rötungen auf der Haut und Juckreiz auf. Bei Soor auf der Schleimhaut kommt es zu einem weißlichen bis gelben Belag. Daran ist der Mundpilz von außen gut zu erkennen. Zwar kann der Belag im Mund weggewischt werden, jedoch werden die Stellen dann meist leicht bluten. Schmerzen beim Schlucken und Essen können auftreten.

Eingerissene Mundwinkel deuten auf Pilzbefall hin

Wer immer wieder unter eingerissenen Mundwinkeln leidet, sollte dies unbedingt vom Hausarzt oder Hautarzt abklären lassen. Eingerissene Mundwinkel können ein Hinweis auf Soor sein. Typische Symptome sind in diesem Fall der Belag im Mund. Um genau festzustellen, ob es sich um Candida handelt, wird der Arzt in der Regel einen Abstrich machen, der im Labor auf Pilze getestet wird. Im Rahmen der Therapie sollten die Betroffenen darauf achten, dass die Mundwinkel trocken bleiben. Wer die Angewohnheit hat, häufiger mit der Zunge die Lippen zu befeuchten, sollte unbedingt darauf achten, das zu vermeiden. Denn die Mundwinkel würden nur noch mehr einreißen. Wurde ein Mundsoor diagnostiziert, helfen antimykotische Salben und Pasten.

Diagnose des Mundpilzes

Wie bei der systemischen Candidose erfolgt die Diagnose beim Soor durch den Nachweis der dafür verantwortlichen Erreger. Beim Mundpilz ist dies auch optisch gut an dem Belag im Mund zu erkennen, zur letzten Sicherheit wird der Arzt aber einen Oberflächenabstrich von der betroffenen Schleimhaut nehmen. Hat das Labor eindeutig festgestellt, dass es sich um Mundsoor handelt, kann die Therapie darauf abgestimmt werden.

Therapie bei Kontamination mit Candida

Bei jeder Candidose werden zur Behandlung Antimykotika (Antipilzmittel) eingesetzt. Das betrifft die systemische Candidose, bei der die Pilzinfektion den gesamten Organismus befällt, ebenso wie die Candidose der Schleimhaut. Gegen die Candida-Pilze werden hauptsächlich Mittel wie Nystatin, Amphotericin B, Ketoconazol, Natamycin, Fluconazol und Flucytosin genutzt. Je nach Art des Befalls werden die Medikamente angewandt.

Mukokutane Candidose

Unter einer mukokutanen Candidose wird eine örtlich auf die Haut oder Schleimhaut begrenzte Candida Infektion verstanden. Deshalb ist die Therapie bei diesen Erkrankungen auch nur örtlich begrenzt. Wer unter Mundsoor leidet, muss deshalb nicht Antipilzmittel für den Darm einnehmen. Vielmehr werden bei Hautsoor Pasten und Salben verschrieben, bei Mundpilz kommen zu dieser Behandlung noch Mundspülungen (gut geeignet ist Kamillentee) hinzu. Für Mütter ist es wichtig, bei sich und bei ihrem Baby bei Mundsoor auf Hygiene zu achten. Leidet das Baby unter einer Infektion mit Candida Pilz und stillt die Mutter noch, müssen die Brustwarzen vor und nach dem Stillen mit einem Antipilzmittel (Wirkstoff Nystatin beispielweise) behandelt werden. Damit der Mundsoor verschwindet, ist es sowohl bei Babys als auch bei Erwachsenen besonders wichtig, die Pasten, Cremes oder Mundspülungen wie Kamillentee ausreichend lange anzuwenden. Wer die Mittel nur kurze Zeit verwendet, bis die Infektion äußerlich nicht mehr sichtbar ist, riskiert dabei, dass der Mundpilz nicht vollständig abgeklungen ist und schon bald wieder auftritt. Betroffene, die unter Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus leiden, bei der eine Candidose der Haut oder Mundschleimhaut begünstigt wird, sollten diese Infektion unbedingt ebenfalls behandeln lassen. Neben verschreibungspflichtigen Medikamenten gibt es rezeptfrei erhältliche Arzneimittel, die gut gegen Mundsoor helfen. Allerdings ist es nicht ratsam, mit Tee gegen Mundpilz anzukämpfen. Das Hausmittel kann zwar bei vielen Erkrankungen lindernd wirken, bei Mundpilz ist Tee nicht angeraten. Bei Pilzbefall im Mund helfen wirklich nur pilzabtötende Medikamente, die speziell für diese Erkrankung geeignet sind. Gurgeln mit Tee (von Kamillentee abgesehen) mag zwar im ersten Moment lindernd wirken, macht den Pilzbefall noch schlimmer. Die Mundschleimhaut trocknet aus und der Candida Pilz findet noch bessere Bedingungen zum Wachsen. Werden geeignete Mundspülungen und Tinkturen verwendet, kann die Candida Infektion in acht bis zehn Tagen beseitigt sein.

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Warum entsteht ein Mundpilz?

Warum ein Pilz im Mundraum entsteht, ist ganz verschieden. Candida Pilze siedeln sich besonders dort gerne an, wo die Hygiene schwierig ist. Das ist auch im Mundraum der Fall. Gerade bei kariösen Zähnen haben die Pilze leichtes Spiel. Sind sie doch dort gut geschützt und können sich ungestört vermehren. Auch Zahnspangen und Zahnprothesen bilden einen guten Nährboden für Pilze. Zwischen Gaumen und Prothese finden die Candida Pilze das von ihnen geliebte feuchte Klima vor. Auch bei einem geschwächten Immunsystem, während der Schwangerschaft, bei Diabetes mellitus oder nach der Einnahme von Kortison oder Antibiotika kann es zu einer starken Vermehrung der Hefepilze im Mund und damit zu Mundpilz kommen. Ebenso häufig tritt Candida bei Menschen mit schweren Erkrankungen wie Krebs oder HIV/AIDS oder als Nebenwirkung von bestimmten Behandlungen auf. Ein kausaler Zusammenhang der Candida Infektion und einer HIV Infektion konnte aber nicht nachgewiesen werden.

Mundpilz und Candida lassen das Lachen vergehen

Lachen Sie wieder unbeschwert ohne Mundpilz

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Die Diagnose der Ansteckung mit Mundpilz Erregern

Diagnostiziert wird die Candida Infektion durch den Nachweis der für die Erkrankung verantwortlichen Pilze. Ist der Mundraum befallen, wird ein Abstrich von der betroffenen Schleimhaut genommen und vom Arzt mikroskopisch untersucht. Auch als Kultur können die Candida Erreger angezüchtet werden. Als Behandlung sind Antipilzmittel geeignet, die sogenannten Antimykotika, die bei Soor im Mund meist als Salbe, Creme oder als Mundspülung eingesetzt werden.

Ursachen des Candida Befalles

Candida im Mundbereich, d.h. eine Candidose der Schleimhäute, hat dieselben Ursachen, die bei jeder Form von Candidose zugrunde liegen: eine Infektion mit Pilzen. Erreger können hierbei verschiedene Pilze aus der Gattung Candida sein. Als häufigster Auslöser von Candida gilt der Pilz Candida albicans. Er ist auch auf gesunden Schleimhäuten zu finden. Wie fast alle Pilze ist auch Candida albicans ein opportunistischer Erreger. Darunter sind Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten zu verstehen, die nur im Rahmen einer Abwehrschwäche zu einer Erkrankung führen.

Die meisten opportunistischen Erreger wie beispielsweise Darmbakterien oder Keime auf der Haut rufen bei Menschen mit einem intakten Immunsystem keine Krankheitserscheinungen hervor. Kommt es jedoch bei Krankheiten wie Diabetes mellitus oder einer HIV Infektion (Aids) zu einer allgemeinen Abwehrschwäche, vermehren sich die Erreger massiv oder dringen in Körperregionen vor, die ansonsten keimfrei sind. Ein schlechter Allgemeinzustand trägt wesentlich dazu bei, dass es zu einer Candida Infektion der Schleimhaut im Mundraum kommen kann.

Wege der Kontamination mit Mundpilz

Tritt Soor auf, muss das nicht immer auf demselben Infektionsweg geschehen. Zum einen sind die Candida Pilze bereits vorher im Körper vorhanden und führen nur bei bestimmten Bedingungen zu einer Erkrankung, zum anderen können die Pilze durch eine Schmierinfektion übertragen werden. Besonders bei Babys kann dies schnell geschehen. Ist zum Beispiel der Schnuller infiziert, kann das der Grund für Mundsoor beim Baby sein.

Damit Candida oder eine systemische Candidose überhaupt entstehen kann, muss eine gestörte Abwehr vorhanden sein. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Oftmals kommt es zu Soor als Folge von Erkrankungen, wie es beispielsweise bei Diabetes mellitus, Aids (HIV), Krebserkrankungen oder Alkoholismus der Fall ist. Auch hormonelle Umstellungen können eine gestörte Abwehr nach sich ziehen, sodass es in der Schwangerschaft zu Mundpilz kommen kann. Häufig sind es jedoch medikamentöse Therapien, die den Mundpilz auslösen. Dazu gehören Behandlungen mit Antibiotika, Cortison, Chemotherapeutika oder Immunsuppressiva. Diese Medikamente schwächen das Immunsystem direkt und stören das Gleichgewicht zwischen Pilzen (wie Candida) und Bakterien im Darm. Deshalb wird nach einer langfristigen Therapie mit Antibiotika  oftmals zu einer Darmsanierung geraten. Denn durch die Einnahme dieser Medikamente wird der Körper anfälliger für eine Candida Infektion und der Mundpilz hat leichtes Spiel.

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Mundpilz (Mundsoor) fällt durch sein meist typisches Erscheinungsbild auf, das mit kleinen, weißlichen, stippchen- bis flächenförmigen Belägen in der Mundhöhle einhergeht und ein unangenehmes bis schmerzendes Gefühl im gesamten Mund hervorruft: Der sogenannte Mundsoor oder Mundpilz.

Mundpilz Symptome, welche sind typisch?

  • Brennen im befallenen Mundraum
  • Schmerzende, eventuelle blutige Stellen der Mundschleimhaut unter dem weißlichen Belag
  • Leichte bis starke Schluckbeschwerden
  • Oft unangenehmer Geruch aus dem Mund bemerkbar
  • Erhöhte Schmerzempfindlichkeit beim Essen und Trinken
  • Geschmacksstörungen
  • Geschwollene Lymphknoten im Halsbereich
  • Auffällige Probleme bis Verweigerung beim Stillen/Trinken von Säuglingen

Mundpilz (Munsoor) Ursachen

Diese Candidose der Mundschleimhaut – oder Orale Candidose – wird durch eine Infektion mit den Hefepilzen Candida albicans oder Candida glabrata hervorgerufen und kann sich bei schlechter oder kaum vorhandener Immunabwehr bis weit in den Rachenraum und sogar in die Speiseröhre ausbreiten. Typisch für den Befall durch Candida im Mundraum ist, dass der weißliche Belag durch einen Zungenspatel abgetragen werden kann und darunter einen rötlichen, schmerzenden, oft auch blutigen Schleimhautbereich freisetzt.

Die verschiedenen Befälle durch Candida-Pilze werden unter dem Begriff “Candida Mykosen” zusammengefasst, wobei der Befall durch Candida albicans die am häufigsten verbreitete Ursache für Mundsoor oder Mundpilz ist. Am anfälligsten für eine Candida-Infektion sind Kinder im Säuglingsalter bis etwa zum siebten Lebensmonat oder ältere, geschwächte Menschen.

Bei Erwachsenen und älteren Kindern sollte bei einem akuten und häufig wiederkehrenden Candida-Befall abgeklärt werden, ob schwerwiegendere Immunabwehr-Probleme bestehen, die den Pilzen die Wiedereinnistung vereinfachen. Doch auch eine Antibiotika-Behandlung oder eine Diabetes mellitus Erkrankung können Gründe für eine Begünstigung der Candidose darstellen.

Interessant zu wissen ist, dass der Hefepilz Candida zur normalen und gesunden Mundflora gehört und bei einem gesunden Menschen mit guter Immunabwehr keinerlei Probleme verursachen sollte. Die Vermehrung des Hefepilzes, welche dann zur akuten Erkrankung führt, wird normalerweise durch die körpereigene Immunabwehr und ein Gleichgewicht verschiedener Bakterien im Mundraum verhindert. Durch schon erwähnte Probleme des Körpers oder äußere Einflüsse kann dieses Gleichgewicht gestört oder die natürliche Abwehr vermindert werden.

Verlauf und Komplikationen des Mundpilzes

Wird eine akute Candidose frühzeitig diagnostiziert und gezielt behandelt, klingt sie meist innerhalb weniger Tage ab. Wird die Erkrankung jedoch nicht behandelt oder tritt der seltene Fall ein, dass der Patient nicht auf die medizinische Behandlung anspricht, kann es zu einer Ausbreitung auf den gesamten Blutkreislauf kommen, die bei akut immungeschwächten Menschen lebensbedrohlich werden kann.

Behandlung von Mundpilz

Eine akute Candidose wird gewöhnlich mit einem Antimykotikum behandelt. Antimykotika sind wirksame Mittel, die zur Bekämpfung von Pilzinfektionen eingesetzt werden und eine schonende und schnelle Linderung versprechen, da sie sehr gezielt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden und einwirken können. Ist der Befall jedoch nicht mehr nur auf den Mund- und Rachenraum beschränkt, kann das Mittel auch systemisch verabreicht werden und so im gesamten Blutkreislauf wirken.

Je nach Fall wird der Arzt sich für ein Breitband- oder Schmalspurantimykotikum entscheiden.

Mittel der Wahl bei einem unkomplizierten Verlauf

  • Amphotericin B (Ampho-Moronal®)
  • Nystatin (Multilind®, Mycostatin®)
  • Natamycin (Pimafucin®)

Bei Säuglingen kann das Mittel auch direkt auf den Sauger oder den Schnuller aufgetragen und so einfacher im Mundraum verteilt werden. Es gibt auch die Möglichkeit, die Infektion durch nicht verschreibungspflichtige Desinfektionsmittel zu stoppen oder einzudämmen.

Als gängige und bekannte Mittel hierzu wären Chlorhexidin (z.B. Chlorhexamed®) oder Hexetidin (z.B. Drossadin®) zu nennen. Diese Desinfektionslösungen werden als Spülungen angewendet und sind nicht zur inneren Anwendung zu nutzen.

Alternative Behandlungsmethoden von Mundpilz

In der homöopathischen Behandlung von Infektionen mit Candida wird Borax D 6 in einer Dosierung von 3-mal täglich 5 Globoli empfohlen. Ebenso wird eine Wirkung von Thuja occidentalis, Kalium chloratum oder Mercurius solubilis angegeben. Da die homöopathische Behandlung von einzelnen Krankheiten immer auf das Gesamtbild des Patienten abgestimmt werden muss, ist eine spezielle und gezielte Recherche im Bedarfsfall sehr zu empfehlen.

In der Pflanzenheilkunde findet man eine Behandlung von Candida-Infektionen mit Ratanhia- oder Myrrhetinkturen, die wie die Antimykotika direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Jedoch sollte bei dieser Art der Behandlung mindestens eine Stunde Abstand zum Antimykotikum eingehalten werden, um keine Irritationen zu provozieren.

Wie kann man gegen Mundpilz Vorbeugen?

Generell ist zu raten, dass bei der Anwendung von Cortisonsprays für Allergiker oder Asthmapatienten darauf zu achten ist, nach der oralen Verabreichung der Sprays den Mundraum gründlich mit klarem Wasser auszuspülen und am besten etwas gegessen werden sollte. Mütter, die bei sich selbst einen akuten Befall feststellen, sollten einen direkten Kontakt mit der Mundschleimhaut ihres Babys vermeiden, indem sie deren Schnuller und Sauger nicht in den Mund nehmen und öfter desinfizieren.

Prothesen- und Gebissträger sollten auf gute Hygiene und Desinfektion achten, bevor die Prothesen mit dem Mundraum in Kontakt kommen. Generell ist auf eine besonders gründliche Mundhygiene zu achten, um der Vermehrung des Candida entgegenzuwirken. Stillenden Müttern ist eine gründliche Brustwarzenpflege und Brustwarzenhygiene anzuraten, um den Säuglingen eine Infektion zu ersparen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen sollten generell bei kleinen Kindern und älteren Menschen getroffen werden, da diese besonders unter einen noch nicht oder nicht mehr sehr stark ausgeprägten Immunsystem leiden und viel anfälliger für Keime, Viren oder Bakterien sind als gesunde Erwachsene.

Grundsätzlich wird geraten, bei einem Verdacht auf eine akute Candida-Infektion spätestens einen Tag nach Erkennen einen Arzt aufzusuchen, um die Verbreitung des Pilzes in den Rachenraum, auf die Speiseröhre oder gar den Übergang in den Blutkreislauf zu verhindern und so einer gefährlichen Komplikation des prinzipiell eher harmlos verlaufenden Befalls entgegenzuwirken. Daher ist auch zu beachten, dass die Nutzung von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten nur mit Einverständnis des Arztes und in Kombination mit Antimykotika angewendet werden und die Selbstbehandlung mit Hausmitteln vermieden werden sollte – vor allem bei Säuglingen und älteren Menschen.

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